Ist das Gerecht?
Ein Privatmann im Keller seines eigenen Hauses die Münzen seines Urahnen findet und bekommt sie vom Staat ohne Finderlohn abgenommen.
Ein Bauarbeiter findet römischen Münzen im Wert von 7.5 Millionen Euro in einer Trierer Baugrube. Der Finder meldete den Schatz und erhielt letztlich einen „Finderlohn“ von unter 1% des Wertes.
Oder einen Fund von 2578 Silbermünzen, die vorwiegend zwischen 1623 bis 1675 geprägt wurden. Der Finder erhielt (symbolische) 5.000,-- DM Belohnung.
Stellen Sie sich vor: Bei der Gartenarbeit, dem Pflügen eines Ackers oder auf der Wanderung blitzt etwas am Boden. Das Objekt erweist sich bei näherer Betrachtung als Gegenstand von möglichem Wert. Es muss ja nicht immer eine Kiste voller Gold sein, auch ein altes Geldstück kann den Finder vielleicht glücklich machen, wenn er es behält. Vielleicht aber auch nicht, weil er dann schon mit einem Fuß vor dem Richter steht.
Sie finden bei Schachtarbeiten einige antike Scherben, melden diesen Fund beim Museum, dieser Fund wird eingelagert und dann ein Jahr später wegen Platzmangel unbearbeitet in den Container geschmissen und entsorgt.
Sie finden Steinzeitliche Werkzeuge, melden diesen Fund aber nicht - somit ist die Kulturhistorische Geschichte dieser Stücke für die Allgemeinheit verloren.
Dieses sind alles Auswirkungen des Schatzregals welches der Staat einführen will!
Wir sind gegen das Schatzregal - Sie auch?
Wenn ja dann helfen Sie mit und geben Sie ihre Unterschrift gegen das Schatzregal.
Online-Unterschriftenliste gegen das "große" Schatzregal
Vielen Dank!
- Münzclub Jever -